Ökonomie im Einklang mit Ökologie, Digitalisierung und Infrastruktur

Bernd Buchholz (FDP), Wirtschaftsminister in Schleswig-Holstein, spricht sich für eine vernünftige Wirtschaftspolitik und Pragmatismus aus.

Mit großer Zuversicht, Vertrauen und Umsetzungswillen vertrat Minister Buchholz die Schwerpunkte liberaler Politik.

Vernünfige Wirtschaftspolitik, Digitalisierung und Infrastruktur waren seine Hauptthemen. Dabei zeigte er an konkreten Beispielen, dem Autobahnbau und der Windenergie, wie er die Umsetzung in der Jamaika-Koalition in Schleswig-Holstein angegangen ist, um mit den Standpunkten der FDP die Regierungsarbeit zum Erfolg zu führen. Er betonte sehr deutlich, dass z.B. die bisherige Zusammenarbeit mit den Grünen allein von der persönlichen Konstellation in der Regierung bestimmt sei. Die Beibehaltung ideologisch geprägter Standpunkte würde alle Parteien auf die Verliererstrasse leiten.

Ganz dem sonnigen Nachmittag entsprach der Auftritt von Dr. Bernd Buchholz vor vielen FDP-Mitgliedern und Gästen im Castanea-Resort Hotel Adendorf.

Dr. Edzard A. Schmidt-Jortzig, Kreisvorsitzender und FDP-Bundestags-Kandidat, begrüßte die Gäste und machte seine politischen Schwerpunkte noch einmal deutlich: Infrastruktur im Ländlichen Raum, Bildung und Digitalisierung. Damit lieferte er Minister Buchholz bereits die Themen, die dieser auch als Schwerpunkt im ländlich geprägten Schleswig-Holstein sieht.

Klaus Petrasek, Kandidat der FDP für die Landtagswahl im Wahlkreis Elbe, bemängelte die langen Verfahren bei der Umsetzung von Projekten. Minister Buchholz nannte dazu zwei Beispiele aus seinem Bundesland: die A20 (bereits 1992 hatte er im Landtag in Kiel darüber diskutiert) und Lärmschutz an der A1 (bereits vor 15 Jahren wurde der den Anwohnern in der Nähe von Lübeck versprochen). Nach 75 Tagen im Amt kann erbereits Lösungsansätze aufzeigen.

Er setzt sich für eine Politik ein, bei der Ökonomie und Ökologie miteinander harmonisieren. Wirtschaft und Umwelt sind für viele Menschen in unserem Land langfristig die entscheidenden Zukunftsthemen.

Für die Bundestagswahl sieht der FDP-Politiker seine Partei auf einem guten Weg und kann sich beim Ergebnis zwei Stellen vor dem Komma durchaus vorstellen. Er erteilte einer vorzeitigen Koalitionsaussage eine Absage, sieht auch die 'FDP als wichtige Opposition. Eine Koalition kann und wird es nur geben, wenn die Regierungsarbeit deutliche liberale Merkmale zeigt. Die Aufgabe grundsätzlicher Positionen kommt für die Partei nicht in Frage. Kategorisch schloss er eine Koalition mit den Linken und der AfD aus.

Mit launigen Geschichten garniert, entwickelte sich eine anregende Diskussion, in der der Minister unter Beweis stellte, dass die FDP keine "One-Man-Show" ist.

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