Zukunftsfähige Infrastruktur made in Lüneburg

FDP-Kandidaten informieren sich bei der Firma "LüneCom" über digitale Infrastruktur im Ländlichen Raum.

 

Die Landtagsabgeordnete Gabriela König (FDP) aus Osnabrück besuchte zusammen mit dem FDP-Kreisvorsitzenden und Direktkandidaten für die Bundestagswahl Dr. Edzard A. Schmidt-Jortzig das Lüneburger Unternehmen LüneCom.

 Der Besuch fand im Rahmen der „Sommertour“ der FDP-Landtagsfraktion statt, bei der traditionell besonders innovative oder zukunftsweisende Unternehmen in Niedersachsen besucht werden. Thema des Besuchs war der flächendeckende Breitbandausbau in Niedersachsen.

 

 Die LüneCom betreibt seit 1995 Datennetze und zählt somit zu einem der erfahrensten Unternehmen in der Branche. Wenn es um moderne Breitbandnetze geht kann das inhabergeführte Mittelstandsunternehmen auf jahrelange Expertise zurückgreifen. Die LüneCom hat sich unter anderem durch den Aufbau von Netzen in Lüneburg, Uelzen und den nordfriesischen Inseln einen guten Namen gemacht.  

Das Thema Breitbandausbau gilt als wichtiges Thema für die Zukunftsfähigkeit des Landes. Norbert Hill, geschäftsführender Gesellschafter der LüneCom verdeutlichte die Leistungsfähigkeit der Glasfaser. Er warf mit Blick auf diese Zukunftsfähigkeit die Frage auf, warum die Bundesnetzagentur die Entscheidung getroffen hat, für die Beschleunigung des Internets mit dem sogenannten „Vectoring im Nahbereich“ weiterhin auf das Kupferkabel zu setzen.

Aufgrund der umfangreichen Projekterfahrung wünscht sich Norbert Hill von der Politik eine zeitliche Entschleunigung. Unter Zeitdruck ist es insbesondere für kommunale Entscheider schwer, die komplexe Materie einzuordnen und detaillierte Entscheidungen zu treffen. Es geht um Infrastruktur, die uns die nächsten Jahrzehnte begleiten soll. Ähnlich wie andere Infrastrukturen braucht dies Zeit. Ansonsten werden Projekte fehleranfällig und durch höhere Marktpreise bei z.B. Tiefbau auch erheblich teurer.

Die Landtagsabgeordnete König zeigte sich beeindruckt von der Leistungsfähigkeit des Unternehmens und betonte die Bedeutung des Themas insbesondere für die Entwicklung der ländlichen Räume:

"Wir sollten uns nicht weiter mit dem Vectoring von Kupferkabel aufhalten. Das ist ein unzureichendes System für eine leistungsfähige zukunftsorientierte Entwicklung in unserem Land. Industrie und Arbeit 4.0 entwickeln sicher schneller als manche denken. Diesem rasend schnellen Fortschritt müssen wir jetzt Rechnung tragen. Zudem wird auch auf dem Land die Digitalisierung dringend benötigt. Nicht nur Landwirtschaft sondern auch Homeoffice und Einzelhandel kann nicht mehr auf schnelles Internet verzichten. Damit das schneller und effektiver geht, brauchen wir dringend Unternehmer wie die LüneCom. Sie haben die Zeichen der Zeit erkannt und richtige Antworten auf diese Entwicklungen gefunden. Wir sollten dafür sorgen, dass die Genehmigungen schneller und unbürokratischer werden."

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