FDP steht zu ihrem Wort:

Elb-Brücke verschwindet nicht in der Versenkung

Eine hochspannende Kreistagssitzung erlebte unsere FDP-Fraktion am 19.12.16.

Gleich mehrere Anträge der Gruppe FDP/ Die Unabhängigen standen auf der Tagesordnung.

Unter anderen ein Antrag zur ergebnisoffenen Prüfung eine Elbbrücke, der vorsah eine Arbeitsgruppe, aus allen Kreistagsfraktionen und betroffenen Bürgern, zu gründen, um endlich ein abschließendes Ergebnis für die Elbquerung bei Neu Darchau zu finden. Unser Antrag wurde "in letzter Minute" von einen CDU-Änderungsantrag unterstützt, der auch von einigen Grünen mitgetragen wurde. Während die SPD lediglich eine weitere Infoveranstaltung zum Thema Elbbrücke gefordert hat. Der mit knapper 2-Stimmenmehrheit beschlossene Änderunsantrag der CDU trägt ganz klar unsere Handschrift.

Ein Lösungsvorschlag ist von der Arbeitsgruppe auszuarbeiten und dem Kreistag Anfang 2018 zu präsentieren. Hiermit wurde der Wunsch der Bevölkerung respektiert und das Thema nicht unter den Tisch gekehrt. Auch wenn wir keine Brücke versprechen können, eine ergebnisoffene Prüfung unter Einbezug aller Beteiligten sollte endlich eine von den betroffenen Bürgern akzeptierte Lösung hervorbringen.

Das „Leichentuch“ (wie die LZ berichtete) haben wir uns nicht überstreifen lassen und einen mutigen Beschluss gefasst, dem eine lange, auch interne Diskussion, vorgestellt war.

Zudem stimmte die FDP-Fraktion, trotz der noch unklaren Finanzierung und Betreiberverhältnisse, für die Weiterplanung der Sport- und Veranstaltungshalle „Arena Lüneburger Land“. Wir haben der Kreisverwaltung damit den Auftrag erteilt, eine konkretere Planung auszuarbeiten, nachdem das urspüngliche PPP-Modell gescheitert ist.

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