Zukunftsweisende Infrastruktur-Technik für Lüneburg

Freies und einheitliches WLAN für Lüneburgs Innentadt

Der Rat der Hansestadt Lüneburg diskutierte in seiner letzten Sitzung über die Einrichtung eines freien und einheitlichen WLAN-Netzes in Lüneburgs Innenstadt an öffentlichen Plätzen.

Einig waren sich alle, dass ein solches Netz notwendig sei. Oberbürgermeister Mädge und die SPD- Fraktion wollen erst einmal in Ruhe planen (das tun sie nach Auskunft von OB Mädge schon länger) und dann die Ergebnisse der Planungen vorstellen und dann entscheiden.

Das sahen FDP/CDU/Grüne anders. Sie wollen so schnell wie möglich mit der Umsetzung beginnen.

Dazu erklärte Frank Soldan:

 

In den letzten Jahren entwickelte sich die Informationstechnologie ständig weiter. Genauso wie die Wünsche der Nutzer, nicht nur zu Hause auf Kommunikation und Information zugreifen zu können. Und diese Entwicklung ist längst nicht an ihrem Endpunkt angekommen.

Ein entsprechendes freies und einheitliches WLAN-NETZ macht also unsere Stadt zukunftsfähig und wird in ein paar Jahren garantiert zu den Standards in unseren Städten gehören.

 

Am 8.3.16 forderte der Niedersächsische Landtag die Landesregierung unter anderem auf:

  • die Kommunen in Niedersachsen in geeigneter Weise über die Möglichkeiten des Freifunks als besondere Form des bürgerschaftlichen Engagements zu informieren und für gute Rahmenbedingungen beim Ausbau des Freifunks in Niedersachsen zu werben
  • Freifunk-Initiativen in den kommenden Jahren auch direkt beim Aufbau einer zukunftsfähigen WLAN-Infrastruktur zu unterstützen. Besonders unterstützt werden sollen hierbei Initiativen, die den Zugang zu freiem WLAN an Hochschulstandorten und in Einrichtungen zur Flüchtlingsunterbringung ermöglichen.

 

In Lüneburg gibt es einige Hot-Spots. Von unterschiedlichen Anbietern, bei denen man sich immer wieder neu anmelden muss.

Das ist lästig und umständlich. Und vielfach ist die Nutzungsdauer und das Nutzungsvolumen begrenzt.

 

Reicht das für eine moderne Universitätsstadt? Reicht das, für eine von vielen Touristen besuchte Stadt? Reicht das als Service für die Einwohner?

 

Unsere Kaufleute und die LZ werben massiv für die Kaufhaus-APP Lüneburg. Aber Zugang in der Stadt hat man oft nur über das Datenvolumen des eigenen Telefonanbieters.Gerade bei finanziell weniger gut gestellten Nutzern der Netze haben diese schnell ihr bezahltes Datenvolumen aufgebraucht.

Welche Möglichkeiten eröffnet ein einheitliches freies WLAN dem Handel und dem Fremdenverkehr!

Informationen von und zu Einzelhandelsgeschäften, Informationen zur Stadtgeschichte und zu einzelnen Orten lassen sich direkt vor Ort abrufen!

 

Mit dem Antrag wollen wir den Handlungsbedarf, den auch der Niedersächsische Landtag erkannt hat, in Erinnerung rufen.

Inzwischen gibt es in allen größeren Städten Niedersachsens wie Hannover, Braunschweig, Oldenburg und Osnabrück öffentliche WLAN-Zugänge. Und mit der Einrichtung öffentlicher WLAN-Hotspots werden Städte und Gemeinden für Unternehmen und Bürger gleichermaßen attraktiver (Im europäischen Ausland ist diese Technik übrigens viel weiter verbreitet als in Deutschland).

Mal schnell eine Mail lesen und beantworten, im Netz etwas suchen oder vielleicht an öffentlichen Plätzen - wie z. B. dem Kurpark - Lernen oder Arbeiten, WLAN Zugänge schaffen neue Flexibilitäten.

 

Mit dem Datum Ende 2020 bleibt ausreichend Zeit, zu Planen und einen Partner zu suchen. Aber - auch um die Fördermittel einzuwerben - darf nicht bis dahin abgewartet werden, sondern möglichst bald sollten wir in Lüneburg aktiv werden.

 

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