Hilfspolizisten für Lüneburg?

KÖNNEN STÄDTISCHE SICHERHEITSKRÄFTE DIE POLIZEI ENTLASTEN?

33. Liberales Forum am Dienstag, den 5.7.2016, um 19:30 Uhr, im Wabnitz, Schröderstrasse 9, in Lüneburg

 

Die offizielle Statistik weist eine Steigerung der Einbrüche im Landkreis Lüneburg um 28 % in einem Jahr aus. Statistisch gesehen wird jeden Tag mehr als einmal irgendwo eingebrochen. Kein Wunder, dass der Ruf nach mehr Sicherheit immer lauter wird. Bundesinnenminister de Maizière (CDU) brachte die Idee auf, Hilfspolizisten zur Unterstützung der Polizei einzustellen. Diesen Vorschlag griff die Lüneburger CDU auf stellt zur Ratssitzung den Antrag, die Einführung eines städtischen Sicherheitsdienstes zu prüfen.

 

Die Lüneburger Landeszeitung macht daraus die Schlagzeile „Hilfspolizisten für Lüneburg?“.

 

Die Stadtverwaltung sieht keinen Bedarf, parallele Strukturen zu den Sicherheitsbehörden aufzubauen, außerdem fehlten die rechtlichen Voraussetzungen für die Einführung.

 

Eine Forderung an die Landesregierung ist es, 1000 neue Polizeidienststellen in Niedersachsen zu schaffen, um den Personalabbau der letzten Jahre zurückzunehmen. Das braucht Zeit und Geld.

 

Bleibt die Frage: Helfen städtische Sicherheitsdienste dabei, Einbrüche zu verhindern oder aufzuklären? Welche Kompetenzen könnten die Mitarbeiter haben?

 

In der Begründung des CDU-Antrages geht es um illegale Sperrmüllablagerungen, Abfallrecht, Sachbeschädigung in Grünanlagen, Wohnsitzermittlungen und Gefahrenabwehr.

 

Unter dem Thema: „Können städtische Sicherheitskräfte die Polizei entlasten? Läßt sich so die Sicherheit in unserem Landkreis verbessern?“ wollen wir diskutieren bevor der Rat der Stadt hierzu am 18.8. eine Entscheidung trifft.

 

 

 

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