Vereinbarkeit von politischem Ehrenamt und Familie und Beruf

30. Liberales Forum am Dienstag, den 5.4.2016, um 19:30 Uhr, im Wabnitz, Schröderstrasse 9, in Lüneburg

 

Kernzellen unserer Demokratie sind die Kommunen und die Kreise. Hier engagieren sich Bürger ehrenamtlich um politisch mitzugestalten.
Die Räte und der Kreistag sollen in ihrer Zusammensetzung ein Abbild der Bevölkerung darstellen: Frauen und Männer, Junge und Ältere, Berufstätige und Nichtberufstätige sollen vertreten sein. Schwierig wird das ehrenamtliche politische Engagement, wenn die Sitzungen um 15, 16 oder sogar schon um 14 Uhr beginnen.
Zwar muss jeder Arbeitgeber einen ehrenamtlichen Mandatsträger ohne Nachteile für ihn für Sitzungen von der Arbeit freistellen, aber der eigenen beruflichen Karriere ist diese häufige Abwesenheit nicht förderlich. Und die Familie ist auch nicht immer begeistert, wenn Mandatsträger am Nachmittag Termine wahrnehmen müssen.
Besonders schwierig wird die Planung, wenn Sitzungen kurzfristig einberufen werden und keine regelmäßig wiederkehrenden Termine mehr existieren, wie es in der Hansestadt Lüneburg mehr und mehr der Fall ist.
Und die Teilnahme von interessierten Bürgern fördert ein Sitzungsbeginn am frühen Nachmittag auch nicht. So entsteht Politikverdrossenheit.
Wie lässt sich die Vereinbarkeit von politischem Ehrenamt und Familie und Beruf verbessern?  Welche Erfahrungen gibt es in den Samtgemeinden zu einem späteren Sitzungsbeginn? Wie lassen sich Bürger zur Partizipation an den politischen Entscheidungsprozessen motivieren und einbeziehen?

 

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