"Meinungsfreiheit gegen Political Correctness"

Frühjahrs-Empfang der FDP Lüneburg mit Prof. Dr. Dr. Ingo von Münch

am Sonntag, den 28. Februar 2016, 11 Uhr,

in der Kronendiele, Heiligengeiststrasse 39-41, 21335 Lüneburg

 

Ingo von Münch taugt als Vorbild für politisches Bürgerengagement.“ beschreibt das Hamburger Abendblatt den ehemaligen Hamburger Wissenschaftssenator und 2. Bürgermeister.

Prof. v. Münch ist emeritierter Professor für Verfassungs- und Völkerrecht, war Richter am Staatsgerichtshof der Freien Hansestadt Bremen, lehrte in Australien, Frankreich, Neuseeland, Südafrika und in den USA. Prof. von Münch ist Mitherausgeber des „gelben“ Grundgesetz-Kommentars.

 

Gerade die Flüchtlings- und Asyl-Debatte macht wieder einmal deutlich, wie eingeschränkt der Korridor für öffentlich zu äußernde Meinungen und Diskussionsthesen ist.

Und dieser Korridor verengt sich immer mehr. Zwar besteht in unserer Bundesrepublik grundsätzlich eine vom Grundgesetz garantierte Meinungsfreiheit, aber das bedeutet noch längst nicht, dass wir alle auch jede Meinung sagen dürfen. Allzuschnell stellt man sich damit selbst ins Abseits, wird gemieden oder verbal zerrissen.

Dieses Phänomen, die "Selbstkasteiung unserer Meinungsfreiheit" wird Prof. von Münch ansprechen und diskutieren.

Im Anschluß an die Diskussion lädt die FDP Lüneburg zu einem Imbiß ein.


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Kommentare: 2
  • #1

    Frank Soldan (Mittwoch, 17 Februar 2016 08:02)

    Die "Selbstzensur" schreitet immer weiter voran:"Das Anliegen der klassischen Political Correctness war volkspädagogisch. Mittels Sprachregelungen wollte man auf Diskriminierungen und tradierte Vorurteile aufmerksam machen. Das war im Ansatz sogar nachvollziehbar, mündete jedoch in einer Form von Meinungsdiktatur.
    Die neue politische Korrektheit geht allerdings noch weiter. Ihr geht es um den „Schutz“ angeblicher Befindlichkeiten. Ihre Aktivisten fordern einen „safe space“, einen geschützten Raum, der frei ist von gefühlten Zumutungen, von allem, was als Belästigung oder Angriff auf Minderheiten aller Art verstanden werden kann. Explizit wird ein „right to be comfortable“, ein Recht auf Behaglichkeit eingeklagt."
    http://www.cicero.de/salon/diskussionskultur-es-kommt-eine-neue-politische-korrektheit-auf-uns-zu/60435

  • #2

    Berni Wiemann (Samstag, 20 Februar 2016 13:02)

    Die sogen. "Political Correctness" behindert bereits eine liberale, freie Meinungsäußerung. Wer die Einhaltung der bestehenden Gesetze/Vorschriften einfordert gilt bereits als "Rechter". Die "besserwissenden Gutmenschen" (auch rot/grüne Ministerpräsidenten/innen) lehnen die dringend notwendige Auseinandersetzung mit den "Aussenseitern" unseres Parteienspektrums ab. Rechtsstaatlich anerkannte Parteien/-Vertreter dürfen nicht zu Märtyrern auf- sondern müssen argumentativ abgewertet werden.
    Politikal Correctness darf nicht zum Meinungsdiktat verkommen.
    Wir müssen im offenen Dialog für unsere Meinungsfreiheit kämpfen!