Zusätzlich 2100 Wohneinheiten für Lüneburg bis 2021. Wo soll das sein?

27. Liberales Forum am Dienstag, den 5.1.2016, ab 19:30 Uh, im Wabnitz, Schröderstrasse 9 in Lüneburg

 

Einen Bedarf an 2100 zusätzlichen Wohneinheiten bis 2021 prognostiziert das GEWOS-Institut für Lüneburg. Nicht berücksichtigt sind die Flüchtlinge, die zum Teil hier in Lüneburg dauerhaft bleiben werden, und die zusätzlich aus dem Landkreis nach Lüneburg ziehen werden.

Lösen kann dieses Problem nicht Lüneburg allein, sondern die Landkreisgemeinden müssen beteiligt werden. Ca. 300 Wohneinheiten sollten in den angrenzenden Gemeinden entstehen.

Der Rat der Hansestadt hat vor wenigen Wochen - gegen die Stimmen der Grünen – ein Wohnungsbauprogramm erlassen.

Neben der Finanzierung durch die Stadt (9 Mio € bis 2021) und weiteren Steuerungsmaßnahmen (Förderung, Steuervorteile) ist eine der wichtigen Fragen:

Wo können bis 2021 mehr als 2000 zusätzliche Wohneinheiten in Lüneburg entstehen?

Mit welchen zusätzlichen Maßnahmen kann die Politik für den Bau von bezahlbarem Wohnraum beitragen? Wie sind die Gemeinden im Landkreis zu beteiligen?

 

Am 26.11.2015 fasste der Rat der Hansestadt Lüneburg mehrheitlich bei 10 Gegenstimmen der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen folgenden Beschluss:

 

Der Rat nimmt das anliegende Konzeptpapier zustimmend zur Kenntnis. Die Verwaltung wird vor diesem Hintergrund beauftragt, bis zum Frühjahr 2016 ein Wohnungsbauprogramm für die Hansestadt Lüneburg zur Beschlussfassung zu erarbeiten. Eine vorherige Beratung erfolgt im Ausschuss für Bauen und Stadtentwicklung und im Ausschuss für Wirtschaft und städtische Beteiligungen.

 

Zusätzlich erfolgt eine Beteiligung der Umweltverbände, von Haus & Grund Lüneburg e.V., der Sparkasse Lüneburg, der Volksbank Lüneburg, des Landkreises Lüneburg und der betroffenen Randgemeinden. Zudem werden die Bürgerinnen und Bürger im Rahmen einer Bürgerversammlung informiert.

 

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