KEINE weitere ANHEBUNG DER GRUNDSTEUER B

Oberbürgermeister Mädge (SPD) plant die 3. Anhebung der Grundsteuer B innerhalb der letzten 3 Jahren.

Lüneburgs OB Mädge (SPD) will die Grundsteuer B von 440 auf 490 % anheben. Damit verteuert er die Mietnebenkosten jeder einzelnen Wohnung in Lüneburg und bittet so jeden Lüneburger zur Kasse. 

Pfiffigerweise verpackt er diese Steuererhöhung in die Finanzierung des Lüneburger Bildungsfonds, so dass er jedem, der gegen die Steuererhöhung ist, vorwerfen kann, dass er gegen die Sanierung von Kitas und Schulen wäre.

Die Lüneburger FDP bekennt sich zu dem Bildungsfond. Aber ihn mit Geld aus der Grundsteuererhöhung zu füllen halten wir für falsch.

Bereits jetzt ist Wohnen in Lüneburg teuer. Dabei ist gerade der Bedarf an kostengünstigem Wohnraum hoch. Laut eigenen Aussagen des Oberbürgermeisters fehlen in unserer Stadt ca. 600 günstige Wohnungen. 

Jetzt will er als Verwaltungschef die Mieten zusätzlich verteuern, da die Grundsteuer voll in die Mietnebenkosten eingerechnet wird.

Da seine SPD zusammen mit den Grünen im Stadtrat die Mehrheit stellt, ist kaum zu erwarten, dass die Verwaltungsvorlage, die die Grundsteuererhöhung zum 1.1.2016 vorsieht, abgelehnt wird.

Bis zur Kommunalwahl ist es noch ein gutes Jahr.

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Kommentare: 1
  • #1

    Frank Soldan (Montag, 27 Juli 2015 11:45)

    SPD und Grüne haben für die Grundsteuererhöhung gestimmt.
    Für sie ist diese Steuererhöhung gerecht.
    Noch nie habe ich erlebt, dass es für SPD und Grüne eine ungerechte Steuererhöhung gibt, sie haben noch nie eine Steuererhöhung hier in Lüneburg abgelehnt