Zusätzliche Container an der Ochtmisser Grundschule

Trotz erwiesenem Bedarf ruhen weitere Planungen für die nächsten zwei Jahre

Um die stärkere Nachfrage der Eltern nach der Nachmittagsbetreuung für Schüler der Grundschule am Sandberg in Lüneburg-Ochtmissen zu erfüllen, stellt die Stadt neben der Schule, auf dem Lehrerparkplatz, zusätzliche Container auf und schafft damit zusätzlich 20 Plätze.
Laut Aussage von Bildungsdezernentin Steinrücke steigt die Nachfrage nach Übermittagsbetreuung für Grundschüler in der Hansestadt Lüneburg immer weiter an.
Trotzdem will die Stadtverwaltung zwei Jahre warten ehe sie prüft, ob aus dem Provisorium eine dauerhafte Einrichtung gemacht werden soll.

Das stieß Frank Soldan, FDP-Mitglied im Ortsrat Ochtmissen, genauso wie Ortsbürgermeister Schultz (SPD) und Uwe Plikat (CDU) sauer auf. Der Ortsrat begrüßte ausdrücklich die Erweiterung der Nachmittagsbetreuung, zeigte aber kein Verständnis, dass neben den bereits vorhandenen Containern, die nur 1 Jahr stehen sollten aber nun für wenigstens 7 Jahre stehen bleiben, weitere zwei Container aufgestellt werden sollen und dann bis zur weiteren Planung zwei Jahre Ruhe sein soll.
"Wenn der Verwaltung bereits jetzt bekannt ist, dass der Bedarf nach Nachmittagsbetreuung steigen wird, warum plant sie nicht sofort das Provisorium durch eine Dauerlösung zu ersetzen?" so Soldan. Die Grundschule klagt bereits jetzt über Raumnot. Eine Planung für eine Erweiterung muß nicht zwei Jahre warten.
Oberbürgermeister Mädge (SPD) hatte noch im Februar im Ortsrat erklärt, dass die einzügige Grundschule Ochtmissen aufgrund der Bevölkerungsentwicklung im Stadtteil mit Sicherheit in den nächsten Jahren voll ausgelastet sein wird. Er gab der Schule eine Bestandsgarantie für die nächsten 10 bis 20 Jahre.
"Wenn die Stadtverwaltung in zwei Jahren anfängt zu planen, dann dauert es danach wenigstens zwei bis drei Jahre, bis bauliche Veränderungen durchgeführt sind. Bis dahin wird Miete für den Container bezahlt. Nachhaltig wäre eine sofortige Planung und eine schnelle Umsetzung der Baumassnahme." so Soldan weiter.


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