Ausgleichsflächenpool

Städtische Planung schnürt die Gestaltungsmöglichkeiten im Stadtteil Ochtmissen massiv ein

Die Hansestadt Lüneburg plant einen "Ausgleichsflächenpool", um so bei der Erschließung von Bauland genügend Ausgleichsflächen schnell ausweisen zu können.
Ca. 75% der etwa 89 ha vorgesehenen Flächen liegen auf dem Gebiet des Stadtteils Ochtmissen. Deshalb muss laut NKomVG der Ortsrat Ochtmissen zur Änderung des Flächennutzungsplans und der Aufstellung des Bebauungsplans gehört werden.

Im laufe der Diskussion zeigte sich schnell, dass zumindest eine Fläche dem hiesigen Schützenverein KKSV und dem Ochtmisser Sportverein jede Erweiterungsmöglichkeit nimmt. Dabei sind beide Vereine bereits in der konkreten Planungsphase für Erweiterungen, die der Verwaltung der Stadt auch bekannt sind.
FDP-Ortsratsmitglied Frank Soldan stellte deshalb in der Sitzung den Antrag, die Verwaltung zu bitten, diese eine Fläche aus der Planung herauszunehmen, da sie die Gestaltungsmöglichkeiten für Sportaktivitäten so gut wie unterbindet.
Dieser Antrag passte der Verwaltung nicht. Sie wollte nur, dass der Ortsrat "gehört" wird.
Der Ortsrat stimmte jedoch für Soldan's Antrag, so dass er bei der weiteren Beratung der Ausschüsse und des Rates der Hansestadt berücksichtigt werden muss.


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