3-D-Campus, Klima und Grüngürtel

von Birte Schellmann

 

Keine Frage: Die Ansiedlung eines vielversprechenden 3D-Technologieunternehmens im ehemaligen Fachhochschulgebäude in Volgershall ist in höchste Maße für Lüneburg interessant und muss nach Kräften von allen gefördert werden.  So ist unbedingt richtig, dass dieses Unternehmen die Zusage hat, an diesem Standort auch in Zukunft wachsen zu können, wie es der B-Plan im Einklang mit dem Klimegutachten zulässt. Angesichts der großen Bedeutung, die der dort liegende Grüngürtel für das Lüneburger Innenstadtklima in heißen Sommermonaten hat, ist jede darüber hinausgehende Bebauung sehr unter Kontrolle zu halten. Es geht nicht an, dass dort zusätzliche Fläche für Wohnbebauung vorgesehen werden soll, die den Grüngürtel laut Klimagutachten auf das absolute Mindestmaß reduzieren würde. Das dazu vorgetragene Argument, dass mit diesem Wohngebiet der zukünftig erforderliche Wohnbedarf für die Mitarbeiter firmennah bereit gestellt werden soll, ist reichlich weit hergeholt und bezogen auf ein Start-Up Unternehmen mit derzeit 15 Mitarbeitern und  moderat geplantem Mitarbeiterzuwachs auch völlig unrealistisch Hier wird allzu deutlich sichtbar, dass dieses Unternehmen dazu benutzt wird, um ein aus ganz anderen Gründen gewolltes neues Wohnbaugebiet entstehen zu lassen. Diese Gründe müssen auf den Tisch und auch ob es dazu nicht auch noch weniger klimaschädliche Alternativen gibt.

Getrennte Rechnungen, bitte

Unabhängig vom Güterverkehr müsste für mehr Nahverkehr zwischen Lüneburg und Hamburg ein viertes Gleis her

VON DENNIS THOMAS
Celle/Lüneburg. Die Forderung aus den Kreisen Lüneburg und Harburg nach mehr Nahverkehrszügen nach Hamburg unterstützt Enak Ferlemann (CDU), parlamentarischer Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium. Aber unabhängig vom Schienenausbau für den Güterverkehr. Ferlemann macht dafür getrennte Rechnungen auf:

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Protest am Rande von Gleis 1

Vertreter aus der Region Lüneburg machen mobil gegen die Pläne zum Ausbau des Schienennetzes im Norden

Von Dennis Thomas
Lüneburg. Mit einer spektakulären Unterwassersitzung hatte die Regierung der Malediven 2009 auf Gefahren des Klimawandels hingewiesen. Die Aktion zum Vorbild nahmen sich gestern Vertreter von Stadt und Landkreis Lüneburg sowie weitere Kommunen und Bürgerinitiativen (BI), um vor den Gefahren des geplanten Schienenausbaus in

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Die Krux mit dem Vorsteuerabzug

In den Kreistagsfraktionen hat die Diskussion über die Arena-Pläne begonnen. Spätestens am 17. Dezember steht eine Entscheidung an

VON MALTE LÜHR
Lüneburg. Kurz vor der Sitzung des Finanzausschusses am Mittwochnachmittag im Kreishaus Auf dem Michaeliskloster saß der Schock tief bei den Spitzen von Kreisverwaltung und -politik: Dabei hatte der Leiter Finanzmanagement beim Landkreis, Björn Mennrich, durchaus gute Nachrichten im Gepäck: Das Plus für 2019 fällt höher aus als geplant, damit können die Kreisumlage weiter gesenkt und erstmals seit Jahrzehnten Schulden abgebaut werden (Bericht folgt).

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Wirtschaftsweise fordern Soli-Abschaffung

In seinem jährlichen Gutachten senkt der Sachverständigenrat die Konjunkturprognose – und empfiehlt Steuerentlastungen

VON TIMOT SZENT-­IVANYI

Berlin. Es ist eher selten, dass Ökonomen die Wirtschaftspolitik der großen Koalition loben. Ausgerechnet der linke Wirtschaftswissenschaftler Peter Bofinger brach nun aber eine Lanze für die Regierung: „Die große Koalition ist wirtschaftspolitisch besser als ihr Ruf“, lobte er am Mittwoch bei der Vorstellung des Herbstgutachtens der sogenannten Wirtschaftsweisen. 

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Fragezeichen hinter dem Arena-Bau

Abgesegnet hat der Kreistag die jüngste Kostensteigerung. Nun heißt es warten – auf die Entscheidung des Finanzamtes

VON MALTE LÜHR
Lüneburg. Es ging um Schadensbegrenzung am Montag im Kreistag. Und darum, das Gesicht zu wahren. Gleichwohl ist die „unendliche Geschichte“ Arena Lüneburger Land um ein Kapitel reicher, auch wenn FDP-Fraktionschefin Gisela Plaschka dieses Buch noch gar nicht aufgeschlagen wissen will. Ob es am Ende heißt „Aber das ist eine andere Geschichte und soll ein andermal erzählt werden“ wie in der Vorlage des Kinderbuchautors Michael Ende, wird sich wohl erst im Dezember zeigen.

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Arena-Bau beschlossen – doch nur unter Vorbehalt

Der Lüneburger Kreistag hat das Millionen-Projekt mit breiter Mehrheit abgesegnet. Die Bagger rollen jedoch erst, wenn das Finanzamt dem Vorsteuerabzug schriftlich zugestimmt hat

VON MALTE LÜHR UND MARC RATH
Lüneburg. Der Weg zur Arena Lüneburger Land ist ein steiniger. Auch auf der Zielgeraden ist der Landkreis Lüneburg als Bauherr der Veranstaltungshalle noch einmal ins Straucheln geraten. Mit 38 Ja-, bei 12 Nein-Stimmen und drei Enthaltungen haben die Abgeordneten des Kreistags gestern bei ihrer Sitzung in der Ritterakademie den Baubeschluss zwar gefasst – doch nur unter Vorbehalt.

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Arena-Beschluss steht auf der Kippe

Zur heutigen Sitzung des Kreistags werden nun doch nicht alle Fakten vorliegen

VON MALTE LÜHR
Lüneburg. Die E-Mail, die Erster Kreisrat Jürgen Krumböhmer am Freitagnachmittag verschickt hat, wird etlichen Kreistagsabgeordneten über das Wochenende erhebliche Kopfschmerzen beschert haben.

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Liegt der Arena-Grundstein noch in diesem Jahr?

Eine wesentliche Frage ist zwar weiter offen, doch will die Verwaltung bis Montag eine Antwort liefern. Dann beschließt der Kreistag über den Bau der millionenschweren Veranstaltungshalle

VON MALTE LÜHR
Lüneburg. Am Montag wird sich entscheiden, ob der Grundstein für die Arena Lüneburger Land noch in diesem Jahr gelegt wird – oder möglicherweise nie. Zwar zeichnet sich derzeit eine Mehrheit für den Baubeschluss ab, doch steht eine wesentliche Information noch aus. Auch halten sich einige Abgeordnete die Entscheidung bewusst bis zur Sitzung offen. Eines steht allerdings jetzt schon fest: Kritiker des Vorhabens gibt es in nahezu allen Fraktionen.

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Am Anfang war der Ball – kommt jetzt die Arena?

Die ersten Konzerte und Gewinnsätze hätten längst in der „Arena Lüneburger Land“ gespielt sein können, bemängeln Kritiker die Dauer der Planungen. Nun wird der Kreistag am Montag entscheiden, ob die Halle überhaupt gebaut wird

VON MALTE LÜHR
Lüneburg. Die entscheidende Sitzung hat es im Fall der „Arena Lüneburger Land“ schon oft gegeben. Doch immer, wenn der Bau beschlossen und der Fahrplan festzustehen schien, ging irgendetwas schief. So titelte die LZ am 7. Dezember 2016 „Zurück auf Start beim Arena-Bau“ oder „Kann der Kreis Betreiber?“ am 25. April 2018. Hinter den Schlagzeilen verbergen sich tiefe Einschnitte, die die Planer ein ums andere Mal zurückgeworfen haben. Sie ließen auch die Fragen keimen, ob es überhaupt etwas wird mit der „Premium-Veranstaltungshalle“, die bis zu 3500 Zuschauern Platz bieten soll – und die viele Menschen als ein Muss im wachsenden Oberzentrum Lüneburg sehen.

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Arena-Beschluss naht

Kosten liegen derzeit bei 14,4 Millionen Euro, Entscheidung fällt am Montag

VON MALTE LÜHR
Lüneburg. Die Lüneburger Kreisverwaltung hat mit spitzem Stift gerechnet – und unter dem Strich stehen 14,4 Millionen Euro. So viel wird der Bau der geplanten „Arena Lüneburger Land“ nach derzeitigem Stand kosten – ohne Steuern. Grundlage sind die Ergebnisse der Ausschreibungen von rund 70 Prozent des Auftragsvolumens der Veranstaltungshalle mit Standort an der Lüner Rennbahn. Das teilte die Sprecherin des Landkreis, Katrin Holzmann, auf LZAnfrage mit.

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Die FDP setzt auf Hana Weissmann

Anwältin tritt bei  der Europawahl an

Lüneburg. Die Mitglieder des FDP-Kreisverbandes Lüneburg haben Hana Weissmann einstimmig als Kandidatin für die Europawahl 2019 gewählt. Die 47-jährige Rechtsanwältin hat deutsche und kroatische Wurzeln, wuchs teilweise in Frankreich auf und studierte dort auch.

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Neue und junge Mitglieder im FDP-Kreisverband Lüneburg - Vorstandswahlen

Auf dem ordentlichen Kreisparteitag der FDP in der vergangenen Woche im Alten Porthhof in Reppenstedt konnte der FDP-Kreisvorstand auf eine positive Mitgliederentwicklung in den vergangenen zwei Jahren verweisen. Der Mitgliederzuwachs ergab sich u.a. durch die Aufnahme vieler junger Mitglieder. Mit jetzt über 150 Mitgliedern ist der Kreisverband nicht nur der drittgrößte im Bezirksverband, sondern hat durch die erhöhte Delegiertenzahl und die im Landesvergleich überdurchschnittlich guten Ergebnisse der Wahlen im Jahre 2017 seine Position auf Landesebene deutlich verbessert.

Bei den anstehenden Vorstandswahlen rückte der Richter Sebastian Höppner als Jungliberaler in der Funktion des Schriftführers auf. Der übrige Kreisvorstand wurde im Amt bestätigt. Der bisherige Kreisvorsitzende, Dr. Edzard Schmidt-Jortzig, wurde mit großer Mehrheit gewählt wie seine Stellvertretung mit Frank Soldan und Aniko Hauch. Der Schatzmeister, Finn van den Berg, wurde ebenso in den Kreisvorstand gewählt wie die Beisitzer/in Frau Hana Weißmann, Klaus Petrasek, Karol Oblocki und der Kreisgeschäfts-führer, Dr. Ties Möckelmann.
Nach den zurückliegenden Wahlkämpfen sieht der Kreisvorstand neben der Verbesserung der Kommunikation und organisatorischen Neuausrichtung den Schwerpunkt seiner Arbeit in der Stärkung der Ortsverbände, der Neugründung von Stammtischen und Intensivierung der Sachthemen vor Ort, z.B. über das Liberale Forum.

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FDP Spitzenpolitiker in Lüneburg

Katja Suding und Stefan Birkner zu landes- und bundespolitischen Herausforderungen

Im Endspurt im Landtagswahlkampf machten norddeutsche Spitzenpolitiker einen Zwischenstop in Lüneburg.
Am Sonntag (8.10.17) motivierten gleich zwei FDP-"Hochkaräter" im Hotel Bergström für die letzte Woche vor der Landtagswahl.
Stefan Birkner (Landesvorsitzender FDP-Niedersachsen) machte deutlich, dass rot/grün vielen Bereichen die Regierungsfähigkeit verspielt hat. So sind die aktuellen Unterrichtsausfälle (100.000 Std. pro Woche), die ständige "Verunglimpfung und Behinderung" unserer Landwirte, als 2 stärkster Wirtschaftsfaktor im Land, sowie der mangelhafte Ausbau der Infrastruktur nicht weiter akzeptabel. "Wir brauchen dringen eine "neue Ernsthaftigkeit in der Politik, um uns wieder zukunftsfähig zu machen", betonte der FDP-Landeschef.
Die stellv. Bundesvorsitzende Katja Suding unterstützte diese Forderungen vehement und berichtete über die Ziele der neuen Bundestagsfraktion. "Für Jamaica stehen wir nur zur Verfügung wenn eine liberale Handschrift deutlich erkennbar wird" war ihr Credo. Hierbei unterstrich sie die Forderungen nach einer klar geregelten Einwanderungs- und eine deutlich effektivere Sicherheitspolitik. "Wir müssen die Effizientz und Zusammenarbeit der vielen Sicherheitsbehörden verbessern und nicht die individuellen Freiheiten unserer Bürger weiter einschränken" machte sie deutlich.
Da war der richtige Motivationsschub für die letzte Wahlkampfwoche bemerkte ein begeisterter Zuhörer.  
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Weniger Vorschriften - mehr Eigenverantwortung und Bürgernähe.

Berni Wiemann, Ihr Kandidat für Lüneburg, Amelinghausen, Bardowick, Gellersen

Gestalten statt verwalten
Die aktuelle Politik verwaltet die Probleme ohne sie dauerhaft zu lösen. Das gilt für die Bildung, die Wirtschaft, den Arbeitsmarkt, die Flüchtlingssituation und unseren Rechtsstaat. Niedersachsen braucht dringend kreative Lösungsansätze, um das Land zukunftsfähig zu machen.
Für einen unkomplizierten Staat
Wir wollen einen unkomplizierten Staat. Er soll sich auf die Kernaufgaben konzentrieren und diese effizient und zügig erledigen. Die soziale Marktwirtschaft ist die Grundlage unserer ökonomischen, ökologischen und sozialen Entwicklung. Dafür sind Rahmenbedingungen notwendig. Ausufernde Bürokratie und unsinnige Vorschriften verhindern
allerdings erfolgreiche Entwicklungen und führen zur Verlagerung von Arbeitsplätzen. Wirtschafts- und Umweltpolitik ist unzertrennlich und darf nicht als gegensätzlich ideologisiert werden
Für eine starke Landwirtschaft
Die Landwirtschaft ist der zweitstärkste Wirtschaftszweig in Niedersachen. Wir Freie Demokraten fördern  landwirtschaftliche Unternehmerinnen und Unternehmer, die sachkundig und verantwortungsbewusst unsere hochwertigen Lebensmittel produzieren. Nur unsere Landwirte haben praktische Erfahrungen in der behutsamen Behandlung Ihrer Tiere und Landwirtschaftsflächen. Sie arbeiten bereits seit Generationen nachhaltig.

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