Die Kreistagsfraktion der FDP kann stolz sein auf ihren Einsatz – mit über 100 Anträgen - und ihre Erfolge, insbesondere:
- Verbesserung der notärztlichen Versorgung im Landkreis
- Kosteneinsparung und Entbürokratisierung durch die Umstellung der Kreistagsarbeit auf papierfreie Digitalisierung
- Stärkung klimafreundlicher Energieerzeugung durch Veröffentlichung eines kreisweiten Katasters verfügbarer Dachflächen für Solaranlagen auf der Homepage des Landkreises
- Erhöhung der Verkehrssicherheit durch Planung von Überholspuren auf gefährlichen Kreisstraßen
Die FDP möchte ihre erfolgreiche Arbeit im Kreistag mit folgenden Schwerpunkten fortsetzen:
1. BILDUNG
Für uns ist Bildung die Grundlage für eigenverantwortliches Leben.
Wir setzen uns ein für:
- starke finanzielle Ausstattung der Bildungseinrichtungen
- keine Schulbezirke, freie Schulwahl
- frühkindliche Bildung über verlässlichen und qualitativen Schulunterricht
- Verbesserung der Ausbildungsreife von Schulabgängern
- qualifizierte Weiterbildungsmöglichkeiten in allen Lebensphasen
2. FAMILIE, JUGEND, SENIOREN
Für uns steht der Mensch in allen Lebensphasen im Mittelpunkt. Wir setzen uns ein für eine Verbesserung der Lebensqualität durch:
- flexiblere Öffnungszeiten von Kindergärten und Krippenplätzen
- mehr Jugendtreffpunkte an sozialen Brennpunkten
- ambulante Beratung für Familien in Krisen und Konfliktsituationen
- Sicherung einer optimalen ärztlichen Versorgung im ländlichen Raum
3. LOKALE WIRTSCHAFT
Mittelstand und Handwerk sorgen für Arbeits- und Ausbildungsplätze und sind damit die tragenden Säulen unseres Wohlstandes.
Wir setzen uns ein für:
- Förderung von Existenzgründungen und beratenden Netzwerken
- Bürokratieabbau und Hilfestellung bei Verwaltungsaufgaben
- Intensive Werbung für den Standort Region Lüneburg
- Weitere Investitionen in die regionale Infrastruktur (z.B. Internetverbindung)
4. MOBILITÄT / VERKEHR
Eine gute Mobilität ist ein unverzichtbarer Bestandteil des täglichen wirtschaftlichen, sozialen und gesellschaftlichen Lebens.
Wir setzen uns ein für:
- Sanierung und Ausbau der Verkehrsinfrastruktur (z.B. Überholspuren)
- den Bau der Elbbrücke bei Neu-Darchau
- einen bürgerverträglichen Bau der A39 und ihrer Umleitungsstrassen
- bedarfsgerechte Weiterentwicklung des ÖPNV und der ICE-Anbindung
5. ENERGIE UND UMWELT
Eine intakte Umwelt sichert die natürlichen Lebensgrundlagen unserer und zukünftiger Generationen. Wir setzen uns ein für:
- Förderung der dezentralen Energieversorgung
- Nutzung von Energieeinsparpotentialen im öffentlichen Bereich z.B. durch energetische Sanierung der Gebäude und Modernisierung des Fuhrparks
- Kompetenz stärken bei Energieberatung und im Fachhandwerk
6. KULTUR UND EHRENAMT
Bürgerliches Engagement und kulturelle Vielfalt sichern ein lebenswertes und solidarisches Miteinander. Wir setzen uns ein für:
- Erhalt des 3-Sparten Theaters Lüneburg
- Künstlerförderung
- Ausbau des Angebotes an kulturellen und sozialen Initiativen
- Stärkung des Ehrenamtes im öffentlichen Bereich und Vereinslebens, z.B. bei Sport, bei Elterninitiativen und im Umweltschutz durch Vereine, Verbände und Jägerschaft.
Gehen Sie zur Wahl! Nehmen Sie Einfluss auf die Politik, die Sie betrifft! Denn mit Ihrer Stimme bestimmen Sie über die Entwicklung des Landkreises Lüneburg in den nächsten fünf Jahren.
Unsere Kandidatinnen und Kandidaten für die Kreiswahl freuen sich auf Ihre Unterstützung.
Für den Wahlbereich
1 Lüneburg Nordwest: Anikó Hauch
2 Lüneburg Ost: Karol Oblocki
3 Lüneburg Südwest: Dr. Niels Kämpny
4 Amelinghausen, Ilmenau, Ostheide: Hans-J. Barufe
5 Bardowick, Gellersen: Joachim Dulitz
6 Adendorf, Scharnebeck: Karin-Ose Röckseisen
7 Amt Neuhaus, Bleckede, Dahlenburg: Ragna Gustafsen-Witte
Kontakt über die Geschäftsstelle des FDP-Kreisverbandes Lüneburg:
Konrad-Zuse-Allee 13
Telefon: (04131) 4 74 74 (AB)
21337 Lüneburg
E-Mail: kontakt@fdp-lueneburg.de
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Abendblatt weiß Bescheid ! (11.2.2011)
Liberale Frauen in und um Lüneburg
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Kreissportbund-Nachrichten 08/2011:
Freie Demokratische Partei - 17.07.2011
Sehr geehrte Damen, sehr geehrte Herren,
liebe Sportlerinnen, liebe Sportler,
Ihr Kreisverband hat alle Parteien anlässlich der bevorstehenden Kommunalwahl darum
gebeten, Sie über die jeweilige Position in Sachen Sportpolitik für die nächsten
Jahre zu informieren. Dieser Bitte kommen wir gerne nach.
Es entspricht der Auffassung der FDP, dass unser Gemeinwesen in besonderer Weise
vom Ehrenamt lebt. Ohne das vielfältige Engagement von Bürgerinnen und Bürger in
den örtlichen Vereinen und Verbänden, bei der freiwilligen Feuerwehr, in Sozial- und
Umweltverbänden oder in der Kinder- und Jugendarbeit wäre unser Gemeinwesen
nicht lebensfähig. Daher gebührt allen ehrenamtlich Tätigen unsere besondere Anerkennung
und Unterstützung. Dies gilt in besonderer Weise auch für unsere Sportvereine
und den hierin tätigen Akteuren.
Sport bildet dabei nach dem Verständnis der FDP und ihrer Kandidatinnen und Kandidaten
eine unschätzbare gesellschaftliche Integrationsleistung, er vermittelt soziale
Kompetenzen, stärkt Teamgeist, Verantwortung und Leistungsbereitschaft.
Vor diesem Hintergrund haben unsere Mandatsträgerinnen und Mandatsträger in der
nun auslaufenden Legislaturperiode ihr Engagement in die Kreistags- Stadt- und Gemeindepolitik
eingebracht. Dabei haben unsere Kreistags- bzw. Ratsmitglieder den örtlichen
Sportvereinen trotz teilweise sehr knapper öffentlicher Gelder die größtmögliche
Unterstützung entgegengebracht. An dieser Haltung werden wir auch in den nächsten
Jahren keine Änderung vornehmen wollen.
Konkret setzt sich der FDP Kreisverband Lüneburg ein für:
• Förderung des Breitensports durch Sicherung eines vielfältigen Angebots, z. B.
durch Sicherung der vorhandenen Sportstätten, die Unterstützung der Vereine bei der
Unterhaltung vereinseigener Einrichtungen
• In der Hansestadt sowie in den Kommunen des Landkreises setzen wir uns ein
für die Überlassung von kommunalen Sportstätten für Vereinssportaktivitäten
• Unterstützung des ehrenamtlichen Engagements
Für eine Veröffentlichung unserer sportpolitischen Grundaussagen in Ihrer Verbandszeitschrift
bedanken wir uns. Sprechen Sie uns im Laufe der Legislaturperiode zu konkreten
Vorhaben gerne wieder an.
Mit freundlichen Grüßen
Caroline S. Roberts – Vorsitzende
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In der Debatte um Zuwanderung nach Deutschland "ist zu viel von Religion und zu wenig von Republik die Rede. Unser Zusammenleben ordnen weltliche Gesetze und nicht religiöse Gebote. ... Das Christentum ist nicht die deutsche Staatsreligion, sondern ein persönliches Bekenntnis der Bürger. Tatsächlich reichen die Wurzeln unserer Verfassungsidee bis zurück nach Athen und Rom, ihre Prinzipien wurden in der Aufklärung freigelegt und seit der Französischen Revolution erkämpft - oft genug gegen den Widerstand der Kirchen." ...
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Theodor Heuss
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"Wer weiß, wie Gesetze und Würste zustande kommen, kann nachts nicht mehr ruhig schlafen".
Otto von Bismarck
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Sozialistischer Biedermeier
Zwischen Wand- und Widersprüchen
machen sie es sich bequem.
Links ein Sofa, rechts ein Sofa
in der Mitte ein Emblem.
Auf der Lippe ein paar Thesen,
Teppiche auch auf dem Klo.
Früher häufig Marx gelesen.
Aber jetzt auch so schon froh.
Denn das 'Kapital' trägt Zinsen:
eignes Auto, außen rot.
Einmal in der Woche Linsen,
dafür Sekt zum Abendbrot.
Und sich noch betroffen fühlen
von Kritik und Ironie.
Immer eine Schippe ziehen,
doch zur Schippe greifen nie.
Immer glauben, nur nicht denken
und das Mäntelchen im Wind.
Wozu noch den Kopf verrenken,
wenn wir für den Frieden sind?
Brüder, seht die rote Fahne
hängt bei uns zur Küche raus.
Außen Sonne, innen Sahne.
Nun sieht Marx wie Moritz aus.
Kurt Bartsch (Berlin) (1937 - 2010)
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Neoliberal
"Wie nennt man die späten Propagandisten einer Ideologie, die im vorigen Jahrhundert Leid und Elend über große Teile der Welt gebracht hat? Bis vor kurzem wäre eine solche Quizfrage in Deutschland berechenbar mit "Neonazis" beantwortet worden. ... Der Neoliberalismus richtet sich nicht gegen die Würde und die Selbstbestimmung des Menschen. Das ist ja gerade die Ratio seines Entstehens im 20. Jahrhundert: durch eine "gute Ordnung" zu verhindern, daß Freiheit vor allem zur Chance der Starken wird, die Schwachen auszubeuten. ... In der Stunde Null nach dem Krieg haben die - sich selbst so nenenden - Neoliberalen etwas für Deutschland geleistet, das in seiner Wirkung bis heute kaum überschätzt werden kann. Und nun soll die abwertend intonierte Silbe "Neo" herhalten, um vor dem drohenden Wiedererscheinen des Bösen zu warnen? Die so am Feindbild pinseln, machen sich lächerlich."
Hans D. Barbier - 29.6.2007.
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"Goldene Regel" - nicht nur für Liberale:
"Was du nicht willst, das man dir tu', das füg auch keinem andern zu!"
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P. Cornelius Tacitus
"corruptissima res publica plurimae leges" =
"Der verderbteste Staat hat die meisten Gesetze"
(Tacitus, Annales 3.27,3)
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"Glück ist die Frucht der Freiheit und die Freiheit ist die Frucht der Tapferkeit".
Perikles (Staatsmann in Athen, 5. Jh. v.Chr.
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Wolfgang Gerhardt
Dr. Wolfgang Gerhardt MdB, Vorstandsvorsitzender der Friedrich-Naumann-Stiftung, im Nov. 2006
Lesetipp:
Wolfgang Kersting, Verteidigung des Liberalismus. Hamburg 2009, 234 S.
Der Kieler Professor für politische Philosophie, früher an der Uni Lüneburg, schreibt fesselnd über die Stunde des Individuums in der Moderne.
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FREIHEIT ist des Liberalen höchstes Gut. Freiheit der Persönlichkeit, Freiheit des Gewissens, Freiheit der Meinungsäußerung, Freiheit des Handelns im Rahmen der verfassungsmäßigen Grundrechte. Freiheit in Forschung und Lehre. Freiheit heißt Eigenverantwortung, Eigentum, Wettbewerb und auch Mißtrauen gegenüber jeglicher politischer und wirtschaftlicher Macht.
Die Idee der Freiheit des Individuums entstand im alten Griechenland. Antike griechische und römische Autoren entwickelten sie weiter, bevor sie im Mittelalter verschüttet und dann in der Renaissance wiederentdeckt wurde.
Die Aufklärung, besonders Immanuel Kant, formulierte kategorisch:
Die Unmündigkeit des Menschen ist selbstverschuldet. Nur er allein kann sich daraus befreien. Mensch, nutze deine Freiheit, denke, gestalte, bediene dich deines eigenen Verstandes!
Und: Handle stets so, daß die Maximen deines Handelns ein allgemeines Gesetz werden können!
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Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832),
Zur Farbenlehre
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"Der wahre Liberale sucht mit allen Mitteln, die ihm zu Gebote stehen, soviel Gutes zu bewirken, als er nur immer kann; er hütet sich, die oft vermeidlichen Mängel sogleich mit Feuer und Schwert vertilgen zu wollen. Er ist bemüht, durch ein kluges Vorschreiten, die öffentlichen Gebrechen nach und nach zu verdrängen, ohne durch gewaltsame Maßregeln zugleich ebensoviel Gutes mit zu verderben. Er begnügt sich in dieser stets unvollkommenen Welt solange mit dem Guten, bis ihn, das Bessere zu erreichen, Zeit und Umstände begünstigen." Goethe
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Der Bürokrat:
"Ich hab' hier bloß ein Amt und keine Meinung!"
(Fr. Schiller, Wallensteins Tod, 1.5)
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"Jetzt sind die guten alten Zeiten,
nach denen Sie sich in zehn Jahren zurücksehnen werden!"
So der britische Schauspieler und Komiker Peter Ustinov - allerdings vor zehn Jahren !!!
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Liberaler Volksmund:
"Jeder macht, was er will - keiner macht, was er soll!"
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